Buddy-Rummel
Viele Danke schön für dein Hilfen
sagt der Amerikaner in gebrochenem Deutsch zu seinem deutschen Freund. Der Amerikaner, Patrick Clark, ist ein Austauschstudent aus dem Herzen Amerikas, da, wo der Maiskolben das Sagen hat und die uramerikanischen Werte noch was zählen: Nebraska! Wie viele andere ausländische Studierende ist er hier in Deutschland, um etwas über die Kultur und das Leben zu lernen und vielleicht sogar nebenher zu studieren bei all den neuen Einflüssen einer für ihn fremden Kultur.
Um diese verwirrten Menschen durch unserer noch viel wirrere deutsche Kultur an die Hand zu nehmen, gibt es eine universitäre Einrichtung in Trier: das Internationale Zentrum (IZ), direkt beim Übergang. Neben vielen Aktivitäten, die Austauschstudenten und heimische Studenten zusammen bringen soll, bietet das Buddy-Programm „Uni für Zwei“ die beste Gelegenheit dazu. In einer Art Datenbank tragen sich Teilnehmer von Austauschprogrammen sowie heimische Studenten ein, wo ihre jeweiligen Interessen liegen. Das IZ versucht dann die wahrscheinlich passendsten Paare zusammenzubringen. Wenn sich zwei Studierende gefunden haben, soll der Deutsche als Buddy den Ausländer praktisch in das „deutsche Studentenleben“ integrieren.
Das IZ betreut dann beide, und gibt dem Buddy Ratschläge oder bietet Veranstaltungsmöglichkeiten an. Es ist nicht nur für den ausländischen Studenten eine sehr gute Betreuungsmöglichkeit, sondern auch für den Buddy.
Denn so lernt der/die Deutsche auch andere Kulturlebensweisen kennen und kann Kontakte zum Ausland knüpfen, und einfach das Gefühl genießen, jemanden zu helfen, der vielleicht etwas orientierungslos ist. Neben diesem bietet das IZ noch viele weitere Veranstaltungen an, die ausländische Studierende und Einheimische näher zusammen bringen soll.
Wer Interesse am Programm des IZ hat, findet unter „http://www.uni-trier.de/index.php?id=20055“ den entsprechenden Link mit dem Buddy-Programm.